Gabriel-Antoine Jogand-Pagès (Pseudonym Leo Taxil)

Schriftsteller

* 20. März 1854, ✝ 27. März 1907
Abkehr von seiner katholischen Erziehung und Hinwendung zum Freidenkertum,
ab 1871 Herausgeber verschiedener antikatholischer Zeitungen und Zeitschriften,
1876 Exil in Genf,
1879 Eröffnung eines antiklerikalen Buchladens in Paris,
1881 Eintritt in die Freimaurerloge „Le Temple de l'honneur français“ und Ausschluss aus derselben,
Verfasser von Hetzschriften sowohl gegen die Freimaurerei als auch gegen den Katholizismus,
1885 Vorgetäuschte Rückkehr zum Katholizismus nach der Anti-Freimaurer-Enzyklika „Humanum genus“ Leos XIII. und publikumswirksame Kampagne gegen die Freimaurerei sowie fiktive „Enthüllungsschriften“ über dieselbe,
1897 Zugabe des Schwindels.
Informationen zu dieser Person finden Sie in folgenden Webressourcen und Publikationen:
Quellen und Literatur: Eder, Mandred, Taxil, Leo, in: BBKL, Bd. 11: Stoß, Veit - Tieffenthaler, Herzberg 1996, Sp. 585-591, in: www.bbkl.de (abgerufen am 09.07.2021)
Lenhoff, Eugen (Hg.), Internationales Freimaurerlexikon, 5. Auflage, München 2006, S. 830 f.
Raff, Thomas, Der Teufel Bitru, der Taxil-Schwindel und der „Simplicissimus“, in: Quatuor Coronati-Jahrbuch 40 (2003), S. 217-223.
Empfohlene Zitierweise: Gabriel-Antoine Jogand-Pagès, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/22021. Letzter Zugriff am 01.07.2022.