Artur Dinter

Schriftsteller

* 27. Juni 1876, ✝ 21. Mai 1948
Studium der Naturwissenschaften und der Philosophie in München und Straßburg,
1897 Dr. phil. et nat.,
1904 Lehrer an der Deutschen Schule in Konstantinopel,
1905 - 1908 Regisseur u.a. am Schiller-Theater in Berlin,
1914 - 1916 Kriegsteilnehmer,
1917/18 Verfasser des antisemitischen Romans Die Sünde wider das Blut,
1919 Mitglied des Vorstandes des antisemitischen und nationalistischen Deutsch-völkischen Schutz- und Trutzbundes,
1920 Autor des antisemitischen Romans Die Sünde wider den Geist,
1922 Mitbegründer der Deutschvölkischen Freiheitspartei (DVFP) u. Autor des antisemitischen Romans Die Sünde wider die Liebe,
1923 Verfasser der Schrift Das Evangelium,
1924 Fraktionsvorsitzender des Völkisch-sozialen Blocks im Thüringischen Landtag,
1925 Eintritt in die NSDAP u. bis September 1927 Gauleiter von Thüringen,
1926 Verfasser der 197 Thesen zur Vollendung der Reformation,
1927 Gründer der Geistchristlichen Religionsgemeinschaft (ab 1933: Deutsche Volkskirche e.V.),
11.10.1928 Ausschluß aus der NSDAP,
1932 Gründer des kurzlebigen Dinter-Bundes,
1934 Verfasser der Schriften War Jesus Jude? und Die Deutsche Volkskirche als Dienerin des nationalsozialistischen Volksstaates,
31.5.1937 Verbot der Deutschen Volkskirche e.V.,
1939 Ausschluß aus der Reichsschriftumskammer,
1942 Angeklagter vor dem Sondergericht in Freiburg im Breisgau.
Quellen und Literatur: Dohnke, Kay, Dinter, Artur, in: Puschner, Uwe / Schmitz, Walter / Ulbricht, Justus H. (Hg.), Handbuch zur „Völkischen Bewegung“, München 1999, S. 902 f.
Weiß, Hermann, Dinter, Artur, in: Weiß, Hermann (Hg.), Biographisches Lexikon zum Dritten Reich, 2. Auflage, Frankfurt am Main 2011, S. 90-92.
VIAF: 67209298
Empfohlene Zitierweise: Artur Dinter, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=07382. Letzter Zugriff am 23.09.2019.
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