Michael Aniser

Katholischer Geistlicher der Erzdiözese München und Freising

* 4. Juli 1891, ✝ 1. Dezember 1964
29.6.1921 Priesterweihe,
15.7.1921 Kaplan in Rosenheim,
16.3.1927 Kaplan bei Sankt Maximilian in München,
16.6.1930 Prediger bei Sankt Johann Baptist in München,
1.5.1932 Wehrkreispfarrer bei Sankt Barbara in München,
1.10.1935 Heeresoberpfarrer beim Stab des Generalkommandos 7. Armeekorps und Referent für Heeresseelsorge im Wehrkreis 7 und Luftkreis 5,
1936 Predigtverbot und Absetzung als Wehrkreispfarrer,
1.6.1936 Zwangsversetzung nach Stuttgart, dort Heeresoberpfarrer,
1937 Austritt aus der Wehrmacht,
16.12.1937 Pfarrer in Grabenstätt,
1.12.1952 freiresigniert,
anschließend Übernahme durch das Bayerische Justizministerium in das Beamtenverhältnis, Anstaltspfarrer in Bernau,
19.8.1953 Wehrmachtsdekan a.D.,
1.7.1956 Ruhestand,
1.8.1956 Kommorant in Blaibach bei Immenstadt.
Quellen und Literatur: Schematismus der Geistlichkeit des Erzbistums München und Freising für das Jahr 1939 (Stand vom 1. Februar 1939), München o.J. [1939], S. 10, 275.
Schematismus der Geistlichkeit des Erzbistums München und Freising für das Jahr 1963 (Stand vom 1. Januar 1963), München o.J. [1963], S. 227.
Hehl, Ulrich von / Kösters, Christoph / Stenz-Maur, Petra / Zimmermann, Elisabeth (Bearb.), Priester unter Hitlers Terror. Eine biographische und statistische Erhebung, Bd. 1, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, Paderborn u.a. 1998, S. 901.
Kronberger, Franz Xaver, Chronik der Erzdiözese München und Freising für die Jahre 1945 - 1995, München 1997, S. 191.
Empfohlene Zitierweise: Michael Aniser, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=01415. Letzter Zugriff am 25.08.2019.
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