Günther Gereke

Politiker

* 6. Oktober 1893, ✝ 1. Mai 1970
1916 Dr. jur., Dr. rer.pol.,
1919 Landrat des Kreises Torgau,
1921 – 1923 Regierungsrat bei der Regierung Hannover,
1924 – 1928 Mitglied des Reichstages für die DNVP,
1929 Austritt aus der DNVP,
1930 - 1932 Mitglied des Reichstages für die Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei (CNBL),
1932/33 Reichskommissar für Arbeitsbeschaffung,
1933 Amtsenthebung und Gefängnisstrafe,
1936 und 1944 erneute Verhaftungen,
1945 – 1946 Präsidialdirektor bei der Provinzialregierung von Sachsen-Anhalt und Leiter der Innenabteilung,
1946 Flucht in die britische Zone,
1946 – 1952 Mitglied des Niedersächsischen Landtages (CDU, Fraktion der Unabhängigen, DSP),
1946 – 1947 Niedersächsischer Minister des Innern und Landesvorsitzender der CDU in Niedersachsen,
1948–1950 Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und stellvertretender Ministerpräsident,
1950 Rücktritt und Ausschluss aus der CDU nach Treffen mit Walter Ulbricht in Ost-Berlin,
1952 Übertritt in die DDR, dort Mitglied der CDU und des Präsidiums des Nationalrates der Nationalen Front,
1952 – 1968 Präsident der Zentralstelle für Vollblutzucht.
Informationen zu dieser Person finden Sie in folgenden Webressourcen und Publikationen:
Quellen und Literatur: Gereke, Günther, in: Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik online, in: www.bundesarchiv.de (abgerufen am 23.09.2015)
Gereke, Günther, in: Munzinger Online/Personen - Internationales Biographisches Archiv, in: www.munzinger.de (abgerufen am 23.09.2015)
VIAF: 13101496
Empfohlene Zitierweise: Günther Gereke, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://faulhaber-edition.de/. Letzter Zugriff am 09.12.2022.