Erich Mühsam (Pseudonym Jolly)

Schriftsteller

* 6. April 1878, ✝ 10. Juli 1934
1901 freier Schriftsteller in Berlin,
1909 Gründung der Gruppe Tat zur Agitation des Subproletariats in München,
1909 - 1924 Zentralfigur der Schwabinger Bohème,
Februar 1910 kurzzeitige Inhaftierung wegen Geheimbündelei,
1911 - 1919 Herausgeber der Zeitschrift Kain. Zeitschrift für Menschlichkeit,
1915 Verurteilung zu sechs Monaten Festungshaft wegen Kriegsdienstverweigerung,
1916 Sympathisant der Spartakusgruppe,
März 1918 Inhaftierung u.a. wegen Streikaufrufen,
7.11.1918 Mitglied des Münchner Arbeiter- und Soldatenrates,
7.7.1919 Verurteilung zu 15 Jahren Festungshaft wegen Beteiligung an der Novemberrevolution,
24.12.1924 Freilassung im Rahmen einer allgemeinen Amnestie,
1925 Wortführer der Anarchistischen Vereinigung,
27.2.1933 Verhaftung durch die SA und Inhaftierung,
Januar 1934 Verlegung ins KZ Oranienburg,
10.7.1934 Ermordung im KZ Oranienburg.
Informationen zu dieser Person finden Sie in folgenden Webressourcen und Publikationen:
Quellen und Literatur:
Hirte, Chris, Mühsam, Erich (Pseudonym: Jolly), in: Neue Deutsche Biographie 18 (1997), S. 296 - 298, in: www.deutsche-biographie.de (abgerufen am 05.10.2015)
Mühle, Alexander / Scriba, Arnulf, Mühsam, Erich (1878-1934), in: LEMO. Lebendiges Museum Online, in: www.dhm.de (abgerufen am 05.10.2015)
Karl, Michaela Karl, Erich Mühsam (1878-1934). Vom Schwabinger Bohemien zum KZ-Häftling, in: Dies. (Hg.), Die Münchener Räterepublik. Porträts einer Revolution, Düsseldorf 2008, S. 151 - 170.
VIAF: 76329608
Empfohlene Zitierweise: Erich Mühsam, in: Kritische Online-Edition der Tagebücher Michael Kardinal von Faulhabers (1911-1952). Verfügbar unter: https://www.faulhaber-edition.de/kurzbiografie.html?idno=. Letzter Zugriff am 16.06.2021.
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