Joseph HimmelreichParallelansicht ⇨
Gesprächsprotokoll, 1. April 1933

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Dr. Höllenreich. 1.4.33 bei mir - Freising. Alles im strengsten Vertrauen von ihrer Kreisabteilung. Ich sage, die Konferenz im September ausfallen lassen, überhaupt jetzt keine so große Korrespondenz führen. Meinen Namen aus den Akten lassen. Er fragt, ob sie überhaupt mitarbeiten könnten? Ja, weil Parlamentsstaat abgehaust habe, weil man die wirtschaftlichen und politischen Ziele der nationalen Freiheit annehmen könne ohne das Unchristliche anzunehmen. Nicht katholischer Bund, sondern akademischer Bund. Ester
Möglicherweise gemeint: Karl d‘Ester.
sei ganz bestürzt, weil in der Aktion man ihm gesagt, er solle nicht so viel Gerümpel mitbringen. Sie wollten Material bei Bindhauer unterbringen - Das Material gegen Kommunisten und Bolschewisten brauchen sie nicht zu verstecken. Noch stehend erkläre ich: Die Regierung ist legal, also die Konsequenzen meines Hirtenbriefes ziehen. In dieser Stadt sei die ganze Sache antikatholisch aufgezogen worden.

Sendet durch den Regens eine Denkschrift „Der Katholik und das Ausland“ von Dr. Mainteller.
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